Billy Boyd verkörpert den beliebten Hobbit Pippin in Peter Jacksons Verfilmung der „Herr der Ringe“-Trilogie. Foto: Billy Boyd

Das Konzert: Der Herr der Ringe und der Hobbit

Mit Ben Becker als Sprecher & Billy Boyd, dem Pippin-Darsteller

AUENLAND – Die fantastische Welt der Hobbits und Elfen aus J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ kommt als Konzert mit symphonischen Orchester und Chor am 7.1.19 in den Admiralspalast nach Berlin!

In einer zweistündigen Abendaufführung wird die sagenhafte Trilogie in einem einmaligen musikalischen Ereignis zum Leben erweckt. Von bedrohlichen Klängen Mordors und dem schrillen Angriff der schwarzen Reiter bis hin zu den wunderschönen lyrischen Melodien der Elfenfast 100 Mitwirkende werden in einen musikalischen Schauplatz Mittelerdes verwandeln.

Als Sänger ist PIPPIN-Darsteller Billy Boyd dabei. Neben der Schauspielerei arbeitet Billy Boyd auch als Sänger, Musiker und Komponist. Er spielt einige Musikinstrumente, wie Gitarre, Bass und Schlagzeug und singt sowohl Bariton als auch Tenor. In „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ sang er das Lied The Edge of Night (in dem Stück The Steward of Gondor), eine eigene Komposition zu Tolkiens Text. Des Weiteren sang er The Last Goodbye, für den Abschluss der Hobbit-Trilogie „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“.

Howard Shore, der die Musik für die Filmtrilogie „Herr der Ringe“ und „Der kleine Hobbit“ komponiert hat, wurde für diese mit einem Oscar ausgezeichnet. Seine Leitmotive lassen wie bereits bei Richard Wagners Ring das Publikum leibhaftig spüren, wenn der Ring seine Macht entfaltet und den Träger aller Macht korrumpiert.

Ein besonderes Highlight ist der Auftritt von Ben Becker, der nach der Bibel dem nächsten Monumentalwerk seinen Stempel aufdrückt und das Publikum mit seiner unnachahmlichen Stimme beeindruckt. Ben Becker wird durch die Geschichte führen und den Fans nach dem Auftritt zur Verfügung stehen.


Das Tolkien Ensemble

Die Idee zur Gründung des dänischen Tolkien Ensembles und der vollständigen musikalischen Interpretation der Gedichte und Lieder aus der Sage „Der Herr der Ringe“ stammt von dem Komponisten Caspar Reiff.

Zusammen mit dem dänischen Gitarristen und Komponisten Peter Hall teilten sie die Gedichte aus dem Herrn der Ringe in verschiedene Genres auf. So entstanden lyrische Songs der Elben und Menschen sowie folkloristische Lieder, die den Hobbits, Zwergen und Bombadils zugeschrieben sind.

Das Ensemble interpretiert die Lieder und Gedichte zum einen Teil klassisch und zum anderen Teil in einem irisch-folkloristisch angehauchten Stil. Neben den besinnlichen Elbensängen und den stimmungsvollen-festlichen Hobbitliedern gibt es auch einige melancholische Balladen.

Zu den festen Mitgliedern des Tolkien Ensembles gehören neben Caspar Reif und Peter Hall, die Violinspielerin Mari-Kathariina Roth, die Musiker Katja Nielsen und Öyvind Ougaard sowie die drei Sängerinnen Julie Lund, Christine Nonbo, Sibeal Hill sowie Nick Keir von der schottischen Folkgruppe „The McCalmans“.


Philharmonie des Auenlandes

Die Philharmonie des Auenlandes begeistert mit „seiner entfesselten Lust zu musizieren“ seine Zuhörer in ganz Europa. Die Musik von Herr der Ringe bildet seit Jahren den Programmschwerpunkt dieses Orchesters. Seit mehreren Jahren gastiert das Ensemble der „Philharmonie des Auenlandes“ erfolgreich an den bekanntesten Opernhäusern und Konzertsälen Deutschlands, etwa in der Alten Oper Frankfurt, dem Gewandhaus in Leipzig, der Philharmonie München, der Philharmonie Berlin oder beispielsweise der Musikhalle Hamburg. Dabei sind sie stets ihrer wichtigsten Prämisse treu geblieben: den besonderen Flair des Auenlandes und das Meisterwerk Tolkiens’ authentisch zu interpretieren, um ihrem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bereiten.

Höchste Qualität und Kontinuität garantiert die enge Zusammenarbeit mit dem Staatlich Akademischen Symphonieorchester der Republik Weißrussland, welches 1927 als eine der ältesten Institutionen der Sowjet -Union gegründet wurde. Die „Belarusian State Philharmonic Society“ wurde zehn Jahre später ins Leben gerufen, zu der heute das Orchester gehört. Das Symphonie Orchester gehört seit jeher zu den führenden Orchestern Russlands. Einige der gefragtesten Solisten des zwanzigsten Jahrhunderts folgten immer wieder gerne der Einladung dieses Symphonie-Orchesters, wie etwa David Oistrach, Yehudi Menuhin, Victor Ashkenazy oder auch Isaak Stern.

Seit September 2001 hat der weltweit anerkannte Alexander Anissimov die Leitung des Orchesters übernommen, der zu den vielseitigsten Dirigenten der Gegenwart zählt. Das Spektrum seines Wirkens reicht weit über die Grenzen Europas hinaus. Bereits als Assistent Valeri Gergiews dirigierte er 1992 in San Francisco Prokowjews „Krieg und Frieden“. In 1993 brachte er „Don Carlos“ bei den Festspielen von Genua zur Aufführung, zum Gedenken an die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus. Im selben Jahr dirigierte er auch in Madrid, Barcelona und Sevilla. Das Orchester St. Cecilia in Rom überreichte Alexander Anissimov den Taktstock Leonard Bernsteins. Er dirigierte im Anschluss im Gran Teatro La Fenice in Venedig und am Teatro Colon in Buenos Aires. Unter anderem brachte er Verdis „Macbeth“ und „Aida“, Puccinis „Madame Butterfly“ und „Tosca“ und Mozarts „Die Zauberflöte“ bravourös zur Aufführung.


Weitere Informationen zu dem Konzert finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
07.01.2019
20:00

Friedrichstraße 101
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 22 50 70 00

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Beschreibung

U und S Friedrichstraße
Bus: 147
Tram: M1

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