Eine Momentaufnahme der noch jungen Bundesrepublik: „Frauen unter Trockenhauben im Friseursalon“ (undatiert). Foto: Stefan Moses, © Elsa Bechteler-Moses (Ausschnitt) Eine Momentaufnahme der noch jungen Bundesrepublik: „Frauen unter Trockenhauben im Friseursalon“ (undatiert). Foto: Stefan Moses, © Elsa Bechteler-Moses (Ausschnitt)

Stefan Moses – Das exotische Land

Ausstellung vom 1.2. bis 12.5. im Deutschen Historischen Museum

„Für mich ist Deutschland so exotisch wie Afghanistan oder Paraguay“, so begründete Stefan Moses seine Jahrzehnte andauernden Erkundungen im Land, „überall unerforschte Gebiete“. Folgerichtig blieben Deutschland und die Deutschen bis zuletzt sein Lebensthema. Stefan Moses (1928–2018) zählt zu den großen Fotografen der Bundesrepublik. Porträtfotos machten ihn bekannt, unverwechselbar sind indes auch die frühen Werke aus den 50ern, aufwendige Fotoreportagen aus so exotischen Ländern wie Israel, Chile – oder Deutschland.

Nach Terror und Krieg wollte sich das Land mit Wiederaufbau und Wirtschaftswunder neu erfinden. Moses war mit seiner Kamera dabei. Momentaufnahmen und Beobachtungen aus der Politik und Gesellschaft und humorvolle Alltagsimpressionen verdichten sich dabei zu einem Porträt der Zeitgeschichte. Gemeinsam ist ihnen Stefan Moses‘ ironisch-distanzierter, jedoch niemals denunzierender Blick auf die Menschen und auch die Gesellschaft.

In seiner Ausstellung zeichnen 250 Fotografien sowie Zeitschriften und Bücher Stefan Moses‘ Weg vom umtriebigen Fotoreporter, Erkunder der nahen Ferne, zum wichtigen Porträtfotografen und Chronisten der Bundesrepublik nach.


Das exotische Land – Fotoreportagen von Stefan Moses. Eintritt: € 8,-/€ 4,-, bis 18 Jahre frei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
01.02.2019 - 12.05.2019
10:00 - 18:00

Unter den Linden 2
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • 030 20 30 40

Webseite

Beschreibung

Geöffnet: täglich von 10-18 Uhr

S Ha­cke­scher Markt
Tram: M4, M5, M6
Bus: TXL, 100, 200

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