Der kolossale Dokumentarfilm „Shoah“ von Claude Lanzmann ist in der Akademie der Künste zu sehen. Foto: © Arsenal Distribution

Claude Lanzmann: „Shoah“

Dokumentarfilm am 27.1. in der Akademie der Künste

Claude Lanzmann schuf mit „Shoah“ einen der unerbittlichsten Filme über den Völkermord an den europäischen Juden. Das neuneinhalbstündige Werk, an dem er elf Jahre lang arbeitete, wird am 27. Januar in der Akademie der Künste gezeigt. Es deckt minutiös die Mechanismen der Vernichtungsmaschinerie auf und fängt in erschütternden Szenen die Qual ein, sich zu erinnern. Um das ‚Undarstellbare‘ darzustellen, verzichtet Lanzmann auf jegliches Archivmaterial und eine Kommentierung.

Die Veranstaltung basiert auf der Initiative des internationalen literaturfestivals Berlin, das zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust zu einer weltweiten Aufführung des Films aufgerufen hat.


Der Film wird im Original mit Untertiteln gezeigt und ist insgesamt 569 Minuten lang. Es findet eine Pause von 14.30 – 15.30 Uhr statt.

Eintritt: frei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
27.01.2020
10:00

Hanseatenweg 10
10557 Berlin [ Tiergarten ]

Telefon

  • (030) 2 00 57-2000

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Beschreibung

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