Amartuvshin Enkhbat, Odgerel Sampilnorov, Lisa Werhahn, Araanz Bat-Ochir (v. l. n. r.); Foto: PROMO

Classic meets Steppe

Stimmungsvoller Konzertabend vereint mongolische und europäische Musik


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Unter dem Titel „Classic meets Steppe“ bringt Mongolian Step vier ganz besondere Musikerinnen und Musiker zusammen: Der international bekannte Bariton Amartuvshin Enkhbat, die junge Pianistin Odgerel Sampilnorov und der Pferdekopfgeiger Bat-Ochir Araanz werden gemeinsam mit der Violinistin Lisa Werhahn im Konzertsaal der Universität der Künste auftreten.

Neben Interpretationen klassischer mongolischer Kompositionen von Gonchigsumlaa, Khangal und Sharav werden Werke von Mendelssohn, Verdi und Giordano zu hören sein. Höhepunkt des Abends ist der Auftritt des Cardiff Singer of the World-Preisträgers Amartuvshin Enkhbat, der mit der unerschöpflichen Strahlkraft und Intensität seines Baritons unter anderem Stücke aus Verdis „Rigoletto“ interpretiert.

Bereits ab 18:00 Uhr ist im Foyer des Konzertsaals eine Ausstellung mit Bildern der mongolischen Künstlerin Zazaa zu sehen. Die außergewöhnlichen Arbeiten stimmen perfekt auf das anschließende Klangerlebnis ein.

Durch den Abend führt der Musikwissenschaftler und Kulturbotschafter der Mongolei Prof. Dr. Bernhard Wulff.


Die Musikerinnen und Musiker:

Amartuvshin Enkhbat, Bariton:
Der junge mongolische Bariton erregte internationales Aufsehen, als er 2015 beim internationalen Gesangswettbewerb des BBC in Cardiff den Dame Joan Sutherland-Publikumspreis gewann. Schon vor Abschluss seines Gesangsstudiums war Enkhbat Solist am Staatlichen Opernhaus der Mongolei. Sein Repertoire umfasst Rollen wie die des Escamillo in Carmen, Giorgio Germont in La Traviata und die Titelrolle im „Rigoletto“, in der er in diesem Jahr unter anderem in der Arena di Verona gastiert.

Odgerel Sampilnorov, Pianistin:
Sie gehört zu den bekanntesten Pianistinnen der Mongolei. Mit unglaublicher Leichtigkeit haucht die junge Künstlerin mit jedem Ton altbekannten Stücken eine neue Seele ein. Sampilnorov schloss ihre Ausbildung am Konservatorium von Perugia als eine der Besten ihres Jahrgangs ab. Während ihres Studiums nahm sie an Meisterklassen von Professoren wie Sergio Perticaroli, Maxim Mogilevsky, Bart Van Oort und Ivary Ilia teil. Von 2011 bis 2015 vertiefte Sampilnorov ihre Studien an der internationalen Piano-Akademie „Incontri col Maestro“ in Imola unter der Leitung von Stefano Fiuzzi. Erfahrungen als Solistin sammelte sie bei Auftritten in Peking, Hongkong, Rom und bei Konzerten in Spanien und Deutschland.

Lisa Werhahn, Violinistin:
Werhahn ist eine gefragte Interpretin für zeitgenössische und klassische Kammermusik. Im Rahmen des MärzMusik Festivals 2017 trat sie gemeinsam mit Theodor Flindell in Berlin auf. Lisa Werhahn studierte an der UdK Berlin bei Isabelle Faust und in Bern bei Benjamin Schmid sowie in Weimar bei Friedemann Eichhorn. Seit 2015 ist sie Mitglied im KNM Streichquartett, einer Formation des Kammerensembles Neue Musik Berlin. Tourneen führten sie ins europäische Ausland, nach Amerika, Brasilien, Japan, Korea und Indien. Als Initiatorin der „Experimentellen Musikvermittlung“ realisierte sie bereits viele Projekte für Kinder und Jugendliche, u.a. beim Musikfest Bern 2009 sowie an Berliner Schulen.

Araanz Bat-Ochir, Pferdekopfgeiger:
Er gehört zu den namhaftesten Pferdekopfgeigern der Mongolei und ist ein wahrer Kenner seines Instruments. Araanz hat zahlreiche Alben sowie wissenschaftliche Abhandlungen über die Pferdekopfgeige veröffentlicht. Sein Repertoire reicht von traditioneller Musik über die Umsetzung klassischer Kompositionen bis hin zu Soul. Araanz erfreut sich weit über die Mongolei hinaus großer Beliebtheit. Der Musiker hatte bereits internationale Auftritte in Deutschland, Frankreich, den USA, Japan und China.

Über die Pferdekopfgeige:
Die Pferdekopfgeige (Morin Khuur) gehört zu den ältesten Musikinstrumenten der Welt und steht symbolisch für die weiten Steppen der Mongolei. Ihr melancholischer Klang untermalt seit Jahrhunderten die Einsamkeit der mongolischen Steppe. Ihre Töne klingen so zauberhaft und schön wie die Geschichte ihrer Entstehung. So soll einst ein mongolischer Sänger das zweisaitige Instrument als Andenken an sein geflügeltes Pferd gebaut haben, das ihn Nacht für Nacht zu seiner Geliebten trug. Die Klänge der Geige sollten ihn an die Huftritte, den schnellen Galopp, das Traben und das Wiehern des geliebten Tieres erinnern.


Tickets (€ 25,75) gibt es hier zu kaufen.
Viele weitere Infos finden sich hier.

Veranstaltungsdaten:
20.10.2017
20:00

Hardenbergstraße 33
10623 Berlin

Telefon

  • 030 31 85 23 74

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Beschreibung

U und S Zoologischer Garten
Bus: M45, M46, 100, 200

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