Oper & Theater

07.02.2019 bis 08.02.2019

Die Komödie „Benjamin - Wohin?“ ist ein jüdisches Roadmovie für die Bühne: seine Helden ziehen nicht aus, um das Fürchten zu lernen, sondern um dieses hinter sich zu lassen. Die beiden Kameraden machen sich auf die Suche nach dem Sinn ihres Daseins, ihrem persönlichen Glück und einer glänzenden Zukunft.

07.11.2018 bis 17.01.2019

Am 7.11. hat der Abend mit Georg Stephan im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Premiere. Geistreich und lebendig springt der Dichter Heinrich Heine auf seiner Reise durch Zeit und Raum ins kalte Wasser deutscher Geschichte.

06.12.2018 bis 20.01.2019

Ab dem 6.12. heißt es wieder: It's Nil-time, baby! Bei Pharaonin Cleopatra hängt der Haussegen schief: Palastrevolte, Dürre­katastrophe, Rebellion und Männermangel – Alexandria ist in der Krise. Dagmar Manzel als Cleopatra entführt ins Alte Ägypten, in dem es gewaltig berlinert!

31.12.2018 bis 22.01.2019

Der fast vergessene Polit-Roman des Literaturnobelpreisträgers Sinclair Lewis, "It can't happen here", erlebt derzeit eine regelrechte Wiedergeburt. Thema ist der Aufstieg eines Populisten zum US-Präsidenten. Am 31.12.18 und 22.1.19 ist Christopher Rüpings Inszenierung zu sehen.

12.12.2018 bis 22.01.2019

David Bösch, der seit einigen Jahren auch erfolgreich an großen Opernhäusern in München, Dresden, Antwerpen und London inszeniert, setzt Viscontis verstörende Analyse einer korrumpierten und politisch instabilen Gesellschaft in einer Welt des Umbruchs in Szene.

12.12.2018 bis 25.01.2019

Auf Einladung der Neuköllner Oper entführen uns der preisgekrönte katalanische Autor und Regisseur Marc Rosich und sein Team für einen Abend in die Welt und Zeit eines Rebellen, der zu den großen Pionieren einer selbstbestimmten, queeren Bewegung in Europa zählt.

16.01.2019 bis 26.01.2019

Das Musical „Oz, Oz, Oz! (W)Rap The Wizard!“ im Theater Thikwa ist kein gewöhnliches. Hier trifft Rap auf Electronic Jazz, es wird gesungen, getanzt, und gleichzeitig das Genre durch den Fleischwolf gedreht. Lustvoll wird die populäre Vorlage für eine Untersuchung in Sachen Individualität und Über-sich-selbst-Herauswachsen missbraucht. Ein musikalisch-performativer Roadtrip mit einem großartigen Ensemble.

19.09.2018 bis 28.01.2019

Am 19.9. hat ein neuer Psycho-Thriller von Sebastian Fitzek Premiere: Passagier 23. Es sind weltweit in jedem Jahr 23, die während einer Kreuzfahrt verschwinden. 23, bei denen man nie erfährt, was geschehen ist.

20.10.2018 bis 30.01.2019

Nach zwei Voraufführungen hat am 20.10. Anatol Preisslers Inszenierung der Komödie Was zählt, ist die Familie! von Joe DiPietro mit Anita Kupsch, Dagmar Biener, Holger Petzold, Herman van Ulzen, Katharina Maria Abt und Johannes Hallervorden Premiere.

13.01.2019 bis 31.01.2019

In Beat Furrers Musiktheaterwerken steht stets das Verhältnis von Sprache und Klang besonders im Zentrum. Seine Oper „Violetter Schnee“ reflektiert die existenziellen Erfahrungen des Fremdwerdens und des Verlusts der Sprache angesichts einer drohenden Katastrophe.

02.12.2018 bis 31.01.2019

Im Berliner Ensemble feiert ab 2.12. Tracy Letts’ Stück "Wheeler" unter der Regie Oliver Reeses mit Felix Rech, Stephanie Eidt, Josefin Platt, Veit Schubert u.a. Premiere. Wenn man in der Garage seiner Exfrau auf einem schläft und der eigene Sohn die Kommunikation auf ein Grunzen reduziert hat, ist es höchste Zeit für eine Veränderung.

23.04.2018 bis 01.02.2019

"Kunst" lässt uns laut lachen, aber auch über das Leben und Freundschaft nachdenken. Es spielt dabei keine Rolle, ob man Kunstliebhaber ist oder mit Kunst "nichts am Hut" hat, denn durch die unterschiedlichen Charaktere kann man sich leicht positionieren und seine eigene Beziehung zu Kunst hinterfragen.

11.01.2019 bis 02.02.2019

Das Recherchestück "Nicht von hier irgendwo" inszeniert die Erinnerungen von Displaced Persons sowie Gedichte und Erzählungen der jiddischen Literatur aus den DP-Camps in den ersten Jahren nach der Shoah. Aus den aufgezeichneten und den neu erzählten Erinnerungen, aus jiddischen Texten sowie Bildern und Videoaufnahmen entsteht das bruchstückhafte Mosaik von Lebenssituationen des Dazwischen.

11.12.2018 bis 07.02.2019

Das Musical um den Milchmann Tevje, der im osteuropäischen Schtetl Anatevka mit den jüdischen Traditionen, mit seinem Gott, mit dem Liebes-Eigensinn seiner drei ältesten Töchter und der tragischen Flucht vor Pogromen ringt, verdichtet Schmerz und Freude des Lebens und berührt mit Humor und Menschlichkeit.

25.01.2019 bis 17.02.2019

Dort, wo heute das Kranzler-Eck ist, befand sich in den Zwanzigern eine andere Berliner Institution, eine Bühne, auf der Stars wie Marlene Dietrich, Margo Lion und Blandine Ebinger ihre ersten Erfolge gefeiert haben, die Musik von Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky zu erstem Ruhm gelangte. Die Inszenierung erzählt eine von vielen Geschichten dieser Blütezeit deutsch-jüdischer Kultur vor 1933.

20.01.2019 bis 12.02.2019

Mozart und sein kongenialer Librettist Da Ponte schufen mit ihrem „dramma giocoso“ eine perfekte Mischung aus ernster und komischer Oper. Ab 20.1. wird Claus Guths Inszenierung der Oper Don Giovanni wieder gezeigt.

23.05.1980 bis 08.02.2019

„Eine linke Geschichte“, das Grips-Kultstück, erzählt kritisch, witzig und melancholisch von Menschen der 68er-Generation. Ein ironisches Selbstportrait, ergänzt durch originale Kabarettnummern des legendären Berliner Reichskabaretts und musikalisch angereichert mit den Hits von damals.

19.01.2019 bis 17.02.2019

Frank Castorf setzt sich in dieser Spielzeit mit dem klassischen Brecht und damit dem Genius loci des Hauses auseinander. Am 19. Januar ist im Großen Haus die Premiere von Castorfs Inszenierung „Galileo Galilei - Das Theater und die Pest“ von und nach Bertolt Brecht mit Musik von Hanns Eisler. In der Titelrolle ist BE-Urgestein Jürgen Holtz zu sehen, der nach „Les Misérables“ nun zum zweiten Mal mit Castorf arbeitet.

09.11.2018 bis 14.02.2019

Karin Henkel stellt am 9.11. ihre Version von Anton Tschechows Drama „Drei Schwestern" am Deutschen Theater vor. Zur Besetzung gehören Felix Goeser, Michael Goldberg, Benjamin Lillie, Bernd Moss und Angela Winkler, die Schwesternrollen werden von Männern übernommen.

08.01.2019 bis 16.02.2019

Die Schauspielerin und Regisseurin Anita Vulesica inszeniert „Moby Dick“ mit fünf Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Frauenteam bezwingen sie den legendären Stoff, den Abenteuerroman als Inbegriff männlicher Machtausübung und stellen sich der Frage: Wofür steht der Wal? ­– als Topos einer tiefsitzenden Kränkung, Versehrtheit oder einer unstillbaren Sehnsucht?

18.01.2019 bis 24.02.2019

Benno Bessons Inszenierung über eine ganz besondere Familie war ein Riesenerfolg und stand bis zur Schließung des Schiller Theaters 1993 auf dem Spielplan. Nach 27 Jahren zeigt die Komödie am Kurfürstendamm „Hase Hase“ noch einmal im Schiller Theater - dieses Mal übernimmt Coline Serreau selbst die Regie des Stücks, dessen Text sie aktualisiert hat.

14.12.2018 bis 24.02.2019

Mit der Uraufführung von „Haußmanns Staatssicherheitstheater“ kehrt Leander Haußmann zurück an die Volksbühne. In dem Stück gräbt er den „Schrebergarten der Stasi“ um, inszeniert eine Komödie über den Verrat, die große Stunde der Dilettanten, den Wert der Kunst und die Stasi als verlängerten Arm der kleinbürgerlichen Mittelmäßigkeit.

07.10.2018 bis 24.02.2019

In seinem Theaterstück "Präsidenten-Suite" - Guntbert Warns inszeniert ab 7. Oktober die deutschsprachige Erstaufführung - beleuchtet der amerikanische Dramatiker John T. Binkley die Mechanismen von Einschüchterung und Korruption. Bis 1.12. ist das Stück zu sehen, danach steht es ab 15.2. wieder auf dem Spielplan.

21.12.2018 bis 26.02.2019

Moritz Rinke erzählt in seinem neuen Stück „Westend“ von einer untergehenden Welt: von Burgen der Bürgerlichkeit, welche brüchig geworden sind, von Menschen, deren Biografien, Gesichter und Körper vernarbt sind vom Krieg und vom Zwang, erfolgreich und schön zu sein. Am 21.12. wird „Westend“ unter der Regie von Stephan Kimmig im Deutschen Theater uraufgeführt.

11.11.2018 bis 28.02.2019

Zwei Schauspieler, ein altbekannter Originaltext und eine kleine Bühne - mehr bedarf es nicht für maximales Theaterglück! 16 Klassiker des Grimmschen Märchenschatzes werden vom Hexenberg Ensemble in einem speziell entwickelten Format von zwei halbstündigen Märchen pro Vorstellung gegeben.

09.11.2018 bis 28.02.2019

Auf dem Hochplateau im Monbijoupark hinter den unbelaubten Bäumen tauchen sie im Winter wieder auf: die beiden Hütten Jakob und Wilhelm Grimm. In ihnen bringt das Monbijoutheater zehn bekannte Märchenklassiker auf die Bühne, die von zwei Akteuren möglichst originalgetreu gespielt werden.

02.06.2018 bis 01.05.2019

Ein Genuss für Augen und Ohren: Am 2. Juni kehrt der Musicalklassiker ‘My Fair Lady’ mit der grandiosen Katharine Mehrling in der Rolle der berlinernden Göre Eliza Doolittle und Max Hopp als ein wunderbar verschrobener Professor Higgins zurück. Andreas Homoki wählte für seine Inszenierung die deutsche Fassung des Erfolgsmusicals von Frederick Loewe und verlegte die Handlung in die 1920er-Jahre.

26.01.2019 bis 25.05.2019

Am 26. Januar hat Vincenzo Bellinis „La Sonnambula“ in der Inszenierung von Jossi Wieler & Sergio Morabito Premiere. Mit ihrer Opera semiseria gelang Bellini und seinem Librettisten Felice Romani ein psychologisch äußerst modern ausgeleuchtetes, hochspannendes Porträt ihrer Titelfigur: von Amina, der Schlafwandlerin.

06.01.2019 bis 22.06.2019

Mit „Carmen“ schuf Georges Bizet einen der größten Bühnenerfolge der Operngeschichte - sowie eine Kampfansage an die romantische Oper: Mit ihrem Freiheitsbedürfnis und starken Willen verkörpert die Titelheldin das Gegenbild zu den passiven Frauenfiguren, die zuvor die Opernbühne bevölkert hatten.

30.04.1986 bis 22.06.2019

Das Erfolgs-Musical "Linie 1" über Leben und Überleben in der Großstadt steht seit 30 Jahren noch immer auf dem Spielplan des Grips Theaters.

24.11.2018 bis 30.06.2019

Der Philosoph Voltaire schuf 1759 mit seiner Novelle "Candide ou l’Optimisme" einen Meilenstein der Aufklärung - und eine anspruchsvolle Vorlage für ein Musical. Für Bissige Unterhaltung mit Leonard Bernsteins spritziger Musik sorgt die Inszenierung von Barrie Kosky.