Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler huldigen Klabund alias Alfred Henschke. Foto: © Theater im Palais

Berliner Geschichten: Klabund

Lieder und Texte am 30.10. und 10.11. im Theater im Palais

In der Reihe „Berliner Geschichten“ widmet sich das Theater im Palais mit unterhaltsamen Lesungen und musikalisch-literarischen Revuen der wechselhaften und lebendigen Geschichte der Hauptstadt. Berühmte Autoren wie Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Heinrich Heine und Theodor Fontane erzählen von vergangenem und neuem Glamour, von charmantem Gesindel und kolossalem Chaos.

Alfred Henschke, geboren 1890 in Crossen an der Oder und gestorben 1928 in Davos, wählte nach seinen ersten Veröffentlichungen 1912 das Pseudonym Klabund. Er zählte in seiner Zeit zur ersten Liga der deutscher Literaten. Zu seinen Freunden gehörten Gottfried Benn und Frank Wedekind. Das Drama „Der Kreidekreis“ diente Brecht als Vorlage seiner Interpretation des „Kaukasischen Kreidekreises“, mit Bloch und auch mit Hesse war Klabund bekannt. Das berühmte Berliner Kabarett „Schall und Rauch“ war seine künstlerische Heimat.

Was Zille mit dem Zeichenstift anprangerte, beschrieb Klabund in seinen Gedichten: eine Zeit voller Widersprüche und Armut auf der einen Seite, auf der anderen den Aufbruch in eine neue Zeit, in die Demokratie von Weimar.

Am 30.10. und 10.11. präsentieren Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler in ihrem Programm „Ick baumle mit de Beene“ Lieder und Texte des außergewöhnlichen Schriftstellers. Klabund, „das heißt Wandlung“ (so Klabund selbst). Und so „klabundete“ er sich mit Neugier durch sein kurzes Leben. Stationen waren neben „Schall und Rauch“ der Künstlertreff „Simplicissimus“ in München und das Züricher „Café Voltaire“.


Weitere Informationen und Karten finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
30.10.2019 - 10.11.2019

Am Festungsgraben 1
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 2 01 06 93

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Beschreibung

U und S Friedrichstraße
Bus: 100

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