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Berliner Bach Akademie: Mozart-Requiem zu Bachs Tod

Besondere Konstellationen am 10.11. in der Philharmonie/KMS

Eine Aufführung des Mozart-Requiems im November weckt normalerweise keine besondere Aufmerksamkeit. Heribert Breuers besondere Programmkonstellation für das Konzert der Berliner Bach Akademie am 10.11. ist allerdings bemerkenswert und schlüssig.

Unter der programmatischen Überschrift MOZART-REQUIEM zu BACHS TOD kombiniert Heribert Breuer die letzten Werke von Bach und Mozart mit der Uraufführung seiner Version für Streichorchester von fünf Choralvorspielen von Johannes Brahms, ebenfalls ein „letztes Werk“. Dass Heribert Breuer der Gedanke zu dieser Bearbeitung während eines Aufenthaltes als Ehrengast in der Villa Massimo kam, sei hier als Fußnote erwähnt. Seine Qualifikation als Bearbeiter mag die Nominierung der Sony-Produktion seiner Septettversion der Goldbergvariationen für den Opus Klassik unterstreichen.

Eingeleitet wird der Abend mit Bachs Kantate BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“, dem sog. „Actus tragicus“, den Breuer für die Orchesterbesetzung des Mozart-Requiems bearbeitet hat. Die folgenden Choralvorspiele von Johannes Brahms hat Breuer für mehrfach geteiltes Streichorchester bearbeitet. Im zweiten Teil des Konzertes erklingt der letzte Contrapunctus XIV aus der „Kunst der Fuge“ in Breuers Orchesterfassung als Ouvertüre zu Mozarts Requiem: die Totenmesse beantwortet direkt die unvollendete Fuge.

Unter Heribert Breuers Leitung konnte ein illustres Solistenquartett zusammengestellt werden: allen voran die renommierte Sopranistin Sibylla Rubens, die erstmalig mit der Berliner Bach Akademie musiziert. Das Ensemble wird ergänzt durch die langjährigen Mitstreiter Britta Schwarz, André Khamasmie und Klaus Häger.


Programm:

Joh. Seb. Bach / H. Breuer: Actus tragicus BWV 106
Joh. Brahms / H. Breuer: Fünf Choralvorspiele – Uraufführung
Joh. Seb. Bach / H. Breuer: Contrapunctus XIV aus der „Kunst der Fuge“ BWV 1080
W.A. Mozart: Requiem KV 626

Mitwirkende:

Sibylla Rubens, Sopran
Britta Schwarz, Alt
André Khamasmie, Tenor
Klaus Häger, Bass

Chor und Orchester der Berliner Bach Akademie

Heribert Breuer, Dirigent


Eintritt: von € 19,- bis € 35,- zzgl. VVK
Karten: Tel. 01806-57 00 70 (Eventim),
an der Kasse der Philharmonie: Tel. (030) 2 54 88-132,
an den Theaterkassen und bei uns im Ticketshop

Weitere Informationen finden Sie bei der Berliner Bach Akademie.

Veranstaltungsdaten:
10.11.2019
20:00

Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin [ Tiergarten ]

Telefon

  • 030 2 54 88-0
  • 030 2 54 88-999 (nur Karten der Stiftung Berliner Philharmoniker)
  • 030 2 54 88-132/-301 (Informationen zu Gastveranstaltungen)

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