Das Berlin-Brandenburgische Sinfonieorchester (BBSO) bei Proben und Konzert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. © BBSO

Berlin-Brandenburgisches Sinfonieorchester

Sommerkonzerte mit Mozart, Cimarosa und Beethoven

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Das Berlin-Brandenburgische Sinfonieorchester (BBSO) zählt seit über einem halben Jahrhundert zu den zahlreichen Berliner Liebhaberorchestern und hat mit jährlich mehreren Konzerten einen festen Platz im Konzertleben der Hauptstadt. Am 26. Mai (in der Matthäus-Kirche) und 27. Mai (im Bürgerhaus Neuenhagen) finden die nächsten Konzerte mit einem klassisch-traditionellen Programm statt.

Zu Beginn erklingen Ausschnitte aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“, einer der meistgespielten Opern weltweit. In den drei Berliner Opernhäusern steht sie zur Zeit auf dem Spielplan, die Staatsoper bringt sogar zwei Versionen auf die Bühne, da nach einer Neuinszenierung die alte Fassung weiterhin im Repertoire bleibt.

Mit der Ouvertüre, dem Marsch der Priester und dem Chor der Priester wird das Konzert eröffnet, stellt kontrastierend das stürmisch Drängende neben weihevolle Erhabenheit. Wenn beim Hörer der Wunsch entsteht, die Aufführung in einem unserer Opernhäuser zu besuchen, wäre das eine willkommene Begleiterscheinung.

Mit dem Konzert für zwei Flöten und Orchester von Domenico Cimarosa (1749–1801) erklingt ein zu Unrecht selten zu hörendes Werk. Der zu seiner Zeit berühmte Komponist, u. a. tätig am St. Petersburger Zarenhof bei Katharina II. und am Wiener Kaiserhof bei Leopold II. sowie hauptsächlich in Neapel und Venedig, hat neben zahlreichen Opern, Kantaten und Oratorien auch umfangreiche sinfonische und konzertante Werke hinterlassen.

Das dreisätzige Konzert gewinnt durch seine innig-kantable Melodik, harmonische Tiefe sowie rhythmische Brillanz. Den Solisten werden hohe und dankbare virtuose Aufgaben gestellt, die im Wechsel- und Zusammenspiel mit dem warmen Orchesterklang ein nachhaltiges Konzerterlebnis erwarten lassen.

Im zweiten Teil des Konzerts steht nach der Pause die Sinfonie Nr. 3, die „Eroica“, von Ludwig van Beethoven auf dem Programm. Dieses bahnbrechende Werk bietet eine bisher nicht gekannte Intensität und Ausdruckskraft. Beethoven widmete die Sinfonie ursprünglich Napoleon Bonaparte, den er als Verfechter freiheitlich-revolutionärer Gedanken anfänglich verehrte. Nachdem sich Napoleon zum Kaiser krönte und diese Ideen verriet, zerriss Beethoven wutentbrannt die Widmung.

Unter dem Titel „Heroische Sinfonie, dem Gedenken eines großen Menschen gewidmet“, erlebte das Werk schließlich seine Uraufführung. Heldenhafter („heroischer“) Kampf kennzeichnet den Eingangssatz, den Opfern dieses Geschehens ist der Trauermarsch des zweiten Satzes gewidmet. Ein dem Leben wieder zugewandtes Scherzo führt zum Finale, einem Variationssatz, der in unterschiedlichster Weise Kraft und Lebensfreude ausstrahlt und in einem aufbrausenden Presto zum krönenden Abschluss führt.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, jedoch wird am Ausgang eine Spende erbeten.


Am 26. Mai, 19 Uhr, St. Matthäus-Kirche Berlin – Leitung: Matthias Glander, Solisten: Armin Bassarak und Henrike Kornmilch

Am 27. Mai, 17 Uhr, Bürgerhaus Neuenhagen – Leitung: Mariano Domingo, Solisten: Armin Bassarak und Henrike Kornmilch

Weitere Informationen finden Sie beim Berlin-Brandenburgischen Sinfonieorchester.

Veranstaltungsdaten:
26.05.2018 - 27.05.2018

Matthäikirchplatz
10785 Berlin

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  • 030 2 62 12 02

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Bus: M29, M41, M48, M85

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