Foto: © Iko Freese/drama-berlin.de

Barrie Kosky inszeniert „La Bohème“

Der Puccini-Klassiker seit 27.1. an der Komischen Oper

Barrie Kosky inszeniert mit Giacomo Puccinis Meisterwerk „La Bohème“ ein Schlüsselwerk modernen Lebens im Paris des 19. Jahrhunderts – als Porträt einer Existenz zwischen Kunst, Liebessehnsucht und moderner Vereinzelung im An­gesicht des Todes. Die 1896 uraufgeführte Partitur schildert große Gesellschaftsbilder in realistischen Klangfarben, kontrastiert Großstadt-Ensembles mit Momenten zarter Innerlichkeit, die in überwältigenden Gefühlsausbrüchen zu einer bewegenden Allegorie der Kunst, des Lebens und seiner Flüchtigkeit werden.

Es ist kalt am Weihnachtsabend im Pariser Quartier Latin um 1830. Weder für die Miete noch für Feuerholz oder das Festmahl reicht das Geld der Bohemiens Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard. Zwar sind sie mittellos, aber reich an Lebenslust und im Herzen ganz entflammt: Der Poet Rodolfo liebt Mimì, sein Künstlerfreund Marcello verfällt einmal mehr der schönen Musetta. Sie feiern und streiten, leiden, lieben, bis Rodolfo – aus Geldnot und Überforderung – die todkranke Mimì verlässt. Erst im letzten Augenblick realisieren er und die Freunde, welche Geschenke die Liebe und ihr Leben sind – doch es ist zu spät.

Unter der musikalischen Leitung von Jordan de Souza wagen Ensemblemitglied Nadja Mchantaf (im Wechsel mit Heather Engebretson) als zerbrechliche Mimì und Jonathan Tetelman (im Wechsel mit Gerard Schneider) als überschwänglicher Dichter Rodolfo eine der bewegendsten Liebesgeschichten des Musiktheaters. Eine Ko-Produktion mit dem Abu Dhabi Festival.


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Veranstaltungsdaten:
27.01.2019 - 29.06.2019

Behrenstraße 55
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 47 99 74 00

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