Susanne Elmark (Inanna) und Ensemble; Foto: © Arno Declair

„Babylon“: Oper in sieben Bildern

Ab 9.3. an der Staatsoper

Ab 9.3. bringen Andreas Kriegenburg und Maestro Daniel Barenboim Jörg Widmanns 2012 in München uraufgeführte Oper „Babylon“ in einer überarbeiteten Fassung auf die Bühne der Staatsoper Unter den Linden. Die Partitur bildet ein klanglich opulentes Kaleidoskop der multikulturellen Gesellschaft Babylons – eine faszinierende Collage, in der unterschiedliche Klangfarben und Szenen aufeinanderprallen. Das Libretto schrieb der Kulturwissenschaftler, Philosoph und Buchautor Peter Sloterdijk.

Von den Grenzen der Sprache, vielmehr der Sprachverwirrung, handelt Jörg Widmanns „Babylon“. Der Komponist stellt hierin die multikulturelle Gesellschaft der vorantiken Hochkultur-Metropole ins Zentrum seiner Oper. Zwischen Chaos und Ordnung bewegen sich nicht nur die Babylonier, sondern auch der jüdische Tammu, der sich der babylonischen Priesterin des Krieges und der freien Liebe, Inanna, zuwendet und seine einstige Getreue, die Seele, verlässt.

Als zur Besänftigung der Götter, welche die Menschen Babylons einst mit der Sintflut straften, ein Menschenopfer dargebracht werden soll, fällt die Wahl des Priesterkönigs auf Tammu. Nach der Hinrichtung Tammus beschließt Inanna, in die Unterwelt hinabzusteigen, um den dort herrschenden Tod zu überzeugen, ihren Geliebten in die Welt der Lebenden zurückkehren zu lassen. Schließlich wird ein neuer Vertrag zwischen den Göttern und den Menschen geschlossen und die Ordnung – zumindest vorläufig – wiederhergestellt.


Vorstellungen: am 11., 20. und 22.3., 19.30 Uhr, am 24.3., 18 Uhr

Eintritt: von € 12,- bis € 130,-. Karten finden Sie in unserem Ticketshop.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
09.03.2019 - 24.03.2019

Unter den Linden 7
10117 Berlin [Mitte]

Telefon

  • (0)30 20 35 45 55

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