'Susanna und die beiden Alten’, um 1635, von Gerbrand van den Eeckhout (ehemals Rembrandt zugeordnet). © SMB, Kupferstichkabinett, Foto: Jörg P. Anders

Aus Rembrandts Werkstatt – Zeichnungen der Rembrandtschule

Kupferstichkabinett am Kulturforum

Rembrandt oder nicht Rembrandt? Schon von Beginn an wurden die Zeichnungen des holländischen Meisters mit den Zeichnungen seiner Schüler und Mitarbeiter verwechselt, die im selben Stil arbeiteten. Forschungen in den letzten Jahren führten zur umwälzenden Neubewertung des zeichneri­schen Werks von Rembrandt, die auch den erlesenen Bestand des Ber­liner Kupferstichkabinetts betrifft. Ab 24.8. zeigt es in der Schau ‘Aus Rembrandts Werkstatt. Zeichnungen der Rembrandtschule’ 100 der besten Zeichnungen aus Rem­brandts Umfeld und einige von seinen Originalen aus eigener Sammlung und anderen Museen.

Rembrandt beschäftigte in den 1630er- bis 1660er-Jahren in seiner Werkstatt zahlreiche Schüler. Seinem prägenden Einfluss konnte sich kaum einer von ihnen entziehen. Es wird vermutet, dass die Zeichnungen Rembrandts und seiner Schüler in Alben aufbewahrt und nach Themen geordnet waren.

Die etwa 1.500 bis 2.000 Blätter sind selten signiert, und nur wenige tragen Rembrandts Aufschrift. 1658 gelangten sie als Bündel, zum Teil auch nach Rembrandts Tod 1669, auf den Markt. Bereits früh wussten die Händler nicht mehr, was vom Meister und was von den Schülern stammte.

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Veranstaltungsdaten:
24.08.2018 - 18.11.2018

Matthäikirchplatz 4/6
10785 Berlin

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