Das von Lucian Bernhard 1912 entworfene Plakat „Adler“ ist in der Schau „111/99“ des Werkbundarchivs zu sehen. Blick in die Ausstellung, Foto: © Werkbundarchiv - Museum der Dinge, 2018

111/99: Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Ausstellungsreihe bis Anfang 2020 im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge zeigt im Kontext des Bauhausjahres ab November 2018 bis Ende 2019 eine Folge von vier Ausstellungen unter dem Titel „111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne“. Zwölf Jahre liegen zwischen der Gründung der Reformbewegung Deutscher Werkbund 1907 und der stilbildenden Kunstschule Bauhaus 1919 – im Jahr 2018 wird der Deutsche Werkbund 111 und das Bauhaus 99 Jahre alt. Die Jubiläumsdaten als Zahlenspiel aufgreifend, hinterfragt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge die programmatischen Schnittmengen beider Institutionen in der Entwicklung einer Gestaltungssprache der Moderne.

Der dritte Teil der Ausstellungsreihe hat Dekor als Übergriff? zum Thema. Kraftvolle Farben, abstrakte Formen und konstruktivistische Muster auf Tassen, Tellern und Tortenplatten: die Spritzdekore auf der Alltagskeramik der 1920 und 1930er verkörpern eine andere Moderne als die sachliche, monochrome Keramik im Sinne von Werkbund und Bauhaus. Aufgetragen mit rationalisierter Spritz- und Schablonentechnik bringen sie die Bildmotive der avantgardistischen Malerei von der Leinwand auf den Küchentisch.


Diese Aspekte werden in vier aufeinander folgenden Ausstellungen thematisiert:

Reklamekunst statt Kunstgewerbe?
23. November 2018 –  verlängert bis 11. März 2019

• Einzelstück oder Massenware?
4. April 2019 – 9. September 2019

• Dekor als Übergriff?
11. Oktober 2019 – 10. Februar 2020

• Dominanz der Form?


Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
23.11.2018 - 10.02.2020

Oranienstraße 25
10999 Berlin

Telefon

  • 030 92 10 63 11

Webseite

Beschreibung

U Kottbusser Tor
Bus: M29, 140

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