Sibylle Bergemann schrieb als Vertreterin der Fotografie der DDR Geschichte. Abb.: „Bernauer Straße, Berlin“, 1990. Foto: © Estate Sibylle Bergemann; Ostkreuz: Loock, Berlin Sibylle Bergemann schrieb als Vertreterin der Fotografie der DDR Geschichte. Abb.: „Bernauer Straße, Berlin“, 1990. Foto: © Estate Sibylle Bergemann; Ostkreuz: Loock, Berlin

Durch Mauern gehen

Ausstellung ab 12.9. im Gropius Bau

Der Gropius Bau zeigt ab 12.9. im Kontext des 30. Jahrestags des Mauerfalls eine Schau mit Arbeiten von mehr als 26 internationalen Künstlern. In einer Konfrontation mit der Lage dieses Gebäudes an der ehemaligen Berliner Mauer bietet die Ausstellung eine nationale sowie internationale Perspektive auf das Leben in gespaltenen Gesellschaften.

Mit Blick auf die gegenwärtigen globalen Realitäten wird die Berliner Mauer nicht als Besonderheit deutscher Geschichte gesehen, sondern als Ausgangspunkt für die kritische Reflexion der emotionalen, psychologischen und physischen Auswirkungen des Lebens mit realen und metaphorischen Teilungen – und den Mühen, sie zu überwinden. Die Schau ist als umfassender Erfahrungsraum konzipiert, der drei Linien miteinander verknüpft. Die erste vermittelt die physische Präsenz von Mauern und ihre Funktion als Orte der Trennung. Die zweite spiegelt die Auswirkungen von Mauern auf diejenigen, die mit ihnen leben, während die dritte die Kämpfe sichtbar macht, die nötig sind, um Teilungen zu überwinden. Und der Gropius Bau selbst wird zum Bezugspunkt. Einige Arbeiten wurden eigens für die Schau gefertigt und Installationen neu konzipiert.


Eintritt: € 15,-. ermäßigt € 10,-.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
12. September 2019 bis 19. Januar 2020

Öffnungszeiten: Mo., Mi. bis So. 10-19 Uhr, Di. geschlossen
Feiertage bitte prüfen

 

Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin [ Kreuzberg ]

Telefon

  • (030) 25 48 60

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Beschreibung

U und S Potsdamer Platz
Bus: M29, M41

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