Melanie Haupt und Bodo Wartke präsentieren ihre Version der griechischen Tragödie ‘Antigone’. © Gernot Hoersch und Joe Frohriep Melanie Haupt und Bodo Wartke präsentieren ihre Version der griechischen Tragödie ‘Antigone’. © Gernot Hoersch und Joe Frohriep

Bodo Wartke: Antigone

Der Tragödie zweiter Teil im Admiralspalast

Nach „König Ödipus“ beweist der bekannte Klavierkabarettist Bodo Wartke vom 19. bis 21. Oktober zum zweiten Mal sein Schauspieltalent mit einer Tragödie des Sophokles: Antigone.

Bodo Wartke und seine langjährige Bühnenpartnerin Melanie Haupt spielen sämtliche Rollen des antiken Dramas in rasanten Rollenwechseln mit nur wenigen Requisiten im minimalistischen Bühnenbild. Wie das Vorgängerstück ist auch „Antigone“ komplett gereimt, die Sprache modern, und es gibt wieder viele popkulturelle Verweise zu entdecken.

Mit allem Respekt und doch sehr humorvoll nähern sich die Macher des Stücks, der Regisseur Sven Schütze, die Dramaturgin Carmen Kalisch und Bodo Wartke (Text/Musik), ihrer „Antigone“, ohne dem Drama die Tragik zu nehmen. In ihrer Adaption der griechischen Tragödie wird der Blick auf die Begrenztheit des Menschen gerichtet, auf das Scheitern am Konflikt, auf die Menschwerdung durch das Scheitern.

Doch keine Angst. Die Zuschauer erwartet keine klassische bildungsbürgerliche Lektion. Bodo Wartke und Melanie Haupt verjazzen die Tragödie als „Bluesbruder und -schwester“ zu einer göttlichen Komödie des Untergangs.


Veranstaltungsdaten:
19. bis 21.10.2018

Weitere Informationen finden Sie hier.

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10117 Berlin [ Mitte ]

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  • (030) 22 50 70 00

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U und S Friedrichstraße
Bus: 147

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