70. Internationale Filmfestspiele Berlin

Die Welt des Films vom 20.2. bis 1.3. bei der Berlinale

Seit nun 70 Jahren sind die Internationalen Filmfestspiele ein kulturelles Ereignis – eines der größten Berlins. Etwa 400.000 Zuschauer können und wollen die herausragenden neuen Filme aus aller Welt sehen. Die Leitung dieser Berlinale liegt nicht mehr bei Dieter Kosslick. Carlo Chatrian ist künstlerischer Leiter, Mariette Rissenbeek die Geschäftsführerin. Eine Jury vergibt die begehrten Bären.

Der Wettbewerb bleibt die Visitenkarte des Festivals. Mit jährlich ca. 20 Titeln bietet er einen detaillierten Einblick in Gegenwart und Zukunft des Kinos. Auf einer Pressekonferenz werden am 29. Januar die Wettbewerbs-Filme bekannt gegeben, und am 11. Februar wird das Gesamtprogramm vorgestellt. Darunter, wie immer, die Kurzfilme der Berlinale Shorts mit bis zu 30 Welturaufführungen und Premieren.

Neben den traditionellen Rubriken, in denen die Bären in Gold und Silber verliehen werden, gibt es 2020 eine weitere kompetitive Sektion: Encounters. Sie bildet eine neue Plattform für ästhetisch und formal ungewöhnliche Werke von unabhängigen Filmemachern. Ziel ist es, neue Stimmen des Kinos zu fördern und den zahlreichen Formen mehr Platz im offiziellen Programm einzuräumen. Rund fünfzehn Welt- bzw. internationale Premieren von Spiel- oder Dokumentarfilmen (mindestens 1 Std. Länge) wurden hierzu eingeladen. Eine 3-köpfige Jury entscheidet über die Preisvergabe für die beste Regie und den besten Film, ein Spezialpreis wird darüber hinaus verliehen.

Der amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor King Vidor (1894-1982) steht im Zentrum der Retrospektive dieser Berlinale. Er nimmt einen zentralen Platz in der Geschichte des US-amerikanischen Kinos ein. King Vidor drehte mehr als 50 Filme. Die Reihe Berlinale Classics wird am 21.2. mit der Aufführung des Stummfilms „Das Wachsfigurenkabinett“ von Paul Leni von 1924 im Friedrichstadt-Palast feierlich eröffnet; weitere Klassiker folgen.

Forum und Forum Expanded stehen für die Reflexion des filmischen Mediums, Diskurs und ästhetischen Eigensinn. Kuratiert werden sie vom Arsenal. Generation Kplus und Generation
14plus sind Wettbewerbe, die internationales Kino für ein junges Publikum präsentieren und sich mit den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen. Die Sektion Perspektive Deutsches Kino präsentiert Erstlingswerke, die in Deutschland produziert wurden.

Was ist neu und anders, wild, unkonventionell und mutig im Kino von heute? Im Panorama trifft man auf junge, spannende Talente aus aller Welt. Preise vergibt das Publikum. Filme, die früher außer Konkurrenz liefen, werden in der Berlinale Special als Gala präsentiert, so „Pinocchio“ von Matteo Garrone mit Roberto Benigni. Der Schauspielerin Helen Mirren wird die Hommage gewidmet – sie erhält für ihr Lebenswerk den Goldenen Ehrenbären.


Weitere Informationen zum Programm und Karten finden Sie ab 11.2. hier.

Veranstaltungsdaten:
20. Februar bis 1. März 2020

Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin

Beschreibung

im Stage Theater am Potsdamer Platz

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Friedrichstraße 107
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 23 26 23 26

Webseite

Beschreibung

U Oranienburger Tor
Tram: M1, 12
Bus: 147

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Gerichtstraße 35
13347 Berlin [ Wedding ]

Webseite

Beschreibung

S/U Wedding

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